Augenklinik Universitätsallee feiert 20jähriges Bestehen

Seit der ersten Operation in der alten Tagesklinik an der Universitätsallee sind mittlerweils mehr als 20 Jahre vergangen. Eine unvorstellbar lange Zeit, in der die AKU sich als bedeutendste Anlaufstelle für komplexere Augenerkrankungen in der Region einen unschlagbaren Ruf erworben hat. Für uns Grund zu feiern und Verpflichtung, auch in den kommenden Jahrzehnten ganz zum Wohle unserer Patienten tätig zu sein.

Neue Informations-broschüre über Lidoperationen

Neu in der Reihe unserer Patienteninformationsbroschüren ist die reich illustrierte 4-seitige Informationsschrift über Lidoperationen. Diese kann von jedermann angefordert oder im Downloadbereich als PDF heruntergeladen werden.

Neue Informations-broschüren über Floaters und Venenverschlüsse

Unsere äußerst populäre Reihe von Patienteninformationsbroschüren ist um zwei neue Titel erweitert worden: sie geben auf verständliche Weise die wichtigsten Informationen über Glaskörpertrübungen bzw. Venenverschlüsse der Netzhaut. Interessierte Kollegen können gerne Druckexemplare anfordern, außerdem sind die Broschüren in unserem Downloadbereich verfügbar.

Meilenstein – 10 Jahre EVRTS

Wieder einmal kamen diesmal 54 Teilnehmer aus 23 Ländern nach Bremen, um in einem 2-wöchigen Intensivkurs, der „European VitreoRetinal Training School“ alles über Netzhaut-/Glaskörperchirurgie zu erfahren. Der weltweit einmalige Kurs feierte dieses Mal 10-jähriges Jubiläum und hat sich damit als wichtigste Ausbildungsinstitution junger Chirurgen aus Nah und Fern einen festen Platz erobert. Das war nicht nur eine Gelegenheit zum ausgiebigen Feiern. Speziell aus diesem Anlaß wurde von Monique Lucke ein Erinnerungsbuch geschaffen, das bei allen Teilnehmern und besonders den Referenten, die größtenteils zum 10. Mal ehrenamtlich nach Bremen gereist waren, großen Beifall fand.

Augenklinik Universitätsallee feiert 50.000ste Operation

Gut 17 Jahre nach der Gründung dieser einzigartig erfolgreichen und konzeptionell ungewöhnlichen Institution durch PD Dr. Klaus Lucke und PD. Dr. Silvia Bopp im Jahre 1993 kann die Augenklinik Universitätsallee nun stolz auf über 50.000 Operationen in den eigenen Räumen zurückblicken. Fast 20.000 davon entfallen auf die technisch schwierigen und aufwändigen Eingriffe an Netzhaut und Glaskörper. Diese Zahlen belegen, daß die Augenklinik Universitätsallee zu den erfahrensten Augenkliniken in Europa zu zählen ist, und das auf allen Bereichen der operativen Augenheilkunde. Es ist auch ein Beweis dafür, daß das vor 17 Jahren in die Tat umgesetzte und für damalige Zeiten revolutionäre Konzept der Verlagerung der operativen Augenheilkunde von großen stationären Kliniken auf patientenfreundliche primär ambulant ausgerichtete Einrichtungen eine damals noch ungeahnte Akzeptanz bei Patienten, Zuweisern und Krankenkassen gefunden hat.

Neues Organisationskonzept reduziert Wartezeiten

Das im März 2011 eingeführte Organisationskonzept zur Reduzierung von Wartezeiten zeigt erste Erfolge. Die Herausforderung bestand darin, zu verhindern, daß bei den teilweise sehr komplexen Untersuchungsgängen bei unseren vielen Patienten mit multiplen Augenerkrankungen unnötig lange Wartezeiten zwischen den einzelnen Untersuchungsschritten anfallen. Hierfür wurde im Hause eine eigene Software geschaffen, mit der abhängig von den zu erwartenden Abläufen sehr individuelle Einbestellzeiten, sozusagen „just in time“ vergeben werden können. Erste Analysen zeigen, daß bei allen Patienten, unabhängig von der Komplexität der Untersuchungsgänge, die Zeit, die Patienten im Haus verbringen, um durchschnittlich eine Stunde gesenkt werden konnte.

Erster Patient aus Norddeutschland mit Netzhautchip

Einem Patient aus unserem Hause, der komplett an Retinopathia Pigmentosa erblindet ist wurde in einer mehrstündigen Operation in Köln von Prof. Kirchhof eine elektronische Netzhautprothese eingepflanzt. Frau Dr. Kusserow-Napp aus der AKU assistierte ihm dabei. Mit dem System können blinde Menschen, die an einer angeborenen Netzhautdegeneration leiden, wieder Flächen und Formen erkennen, einige entziffern sogar einzelne Buchstaben. Auch wenn echtes Lesen mit dem derzeitigen Stand der Technologie nicht möglich ist, erlangen die Betroffenen wieder mehr Unabhängigkeit.

Februarsymposium ausschließlich mit eigenen Referenten

Das traditionelle Februarsymposium am 5.2.2011 konnte wieder eine Rekordbeteiligung mit über 350 Zuhörern verzeichnen. Erstmals in seiner 17-jährigen Geschichte wurden alle Vorträge von Fachärzten aus den eigenen Reihen gehalten. Es ist sicherlich ungewöhnlich, daß eine Einrichtung über soviel geballte Fachkompetenz verfügt, daß sie neun wissenschaftliche Vorträge ohne die Hinzuziehung auswärtiger Referenten bestreiten kann.

Neues Gerät zur Darstellung und Zählung von Hornhautendothelzellen

Im EuroEyes Zentrum steht seit kurzem ein Gerät zur Darstellung und Zählung von Hornhautendothelzellen zur Verfügung. Wichtig ist diese Untersuchung bei Patienten mit angeborenen oder erworbenen Erkrankungen der Hornhaut bei denen z.B. die Frage einer Hornhautverpflanzung diskutiert wird. Es läßt sich mit dem Gerät auch studienmäßig erfassen, ob gewisse Operationen im vorderen Augenabschnitt oder gewisse Kunstlinsen die sehr empfindlichen Zellen auf der Hornhautrückseite besonders belasten. Mit diesem Gerät wird das zur Verfügung stehende diagnostische Spektrum im Bremer Raum weiter ausgebaut.