Bei geplanten Operationen sprechen Sie einige Tage oder Wochen vorher mit einem Anästhesisten, der Ihnen den Ablauf erklären wird. In aller Regel müssen Sie vorher noch Ihren Hausarzt aufsuchen, der Sie untersucht und Ihnen die Untersuchungsergebnisse aushändigt, damit Sie sie am Operationstag mitbringen können.
Es ist auch möglich, daß Ihr Hausarzt Ihnen von einer ambulanten Operation abrät, weil er Sie und Ihren Gesundheitszustand bereits länger kennt und anders einschätzt als wir, die wir Sie nur ein Mal gesehen haben. Ihre Sicherheit nehmen wir sehr wichtig, so daß man in solch einem Fall von einer ambulanten Augenoperation zurücktreten sollte. Es ist auch möglich, daß Sie aufgrund Ihrer Vorerkrankungen nach dem Eingriff längere Zeit eng überwacht werden müssen, dies schließt dann eine ambulante Operation aus. In aller Regel aber ist die ambulante Operation möglich.
Der OP-Tag
Sie müssen einen Werktag vor der geplanten Operation anrufen, dann wird ihnen der Termin mitgeteilt, an dem Sie eintreffen sollten. Bis sechs Stunden vor dem Eingriff dürfen Sie noch etwas essen, bis zwei Stunden vorher noch etwas klare Flüssigkeit trinken – Tee oder Wasser. Milch, Joghurt, oder gar Suppe sind nicht erlaubt! Sie sollten auch nach Absprache mit Ihrem Anästhesisten Ihre üblichen Medikamente einnehmen, wobei besondere Regeln für blutzuckersenkende und blutgerinnungshemmende Mittel gelten.
Nach der Operation
Nach der Operation werden Sie aus dem Aufwachraum entlassen, sobald es nach Ihrer und unserer Einschätzung für Sie sicher ist. Wichtig ist, daß Sie danach für 24 Stunden nicht alleine sind, damit auch kleine Mißgeschicke keine bösen Folgen haben. Denken Sie daran, in dieser Zeit nicht selbständig am Straßenverkehr teilzunehmen, keinen Alkohol zu trinken und keine wichtigen Entscheidungen zu treffen. Die moderne Anästhesie führt oft dazu, daß Sie sich wenig beeinträchtigt fühlen und sich überschätzen und in der Folge Dinge tun, die Ihnen schaden könnten. Das Wichtigste ist, daß Sie sich schonen und sich gut erholen.