Chronik

Die 1993 gegründete Augenklinik Universitätsallee stellt ein neues innovatives und einzigartiges ophthalmologisches Versorgungskonzept dar.

Zum einen bietet sie Patienten mit schwierigen und ungewöhnlichen Augenerkrankungen ein weites Spektrum spezieller Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, dies ganz speziell auch für den hinteren Augenabschnitt. Hierzu gehören u.a. Ultraschall, Fluoreszenzangiographie, OCT und verschiedene Lasergeräte.

Zum anderen ist sie eine ambulante operative Einrichtung, deren Kapazität und Spektrum dem einer großen hauptamtlichen Augenklinik entspricht. So finden nicht nur Staroperationen ambulant statt, sondern, ein Novum in Deutschland, in der Regel auch die sehr komplizierten Operationen an Netzhaut und Glaskörper von den einfachsten Netzhautablösungen bis zu den schwierigsten Operationen der Augenheilkunde: der Makularotation bei altersbedingter Makuladegeneration. Auch Operationen gegen das Glaukom (grüner Star) und Schieloperationen können meist ohne den sonst üblichen stationären Krankenhausaufenthalt durchgeführt werden.

Das wissenschaftlich hochrangige Ärzteteam hat sich über die Jahre im In- und Ausland äußerst aktiv in Forschung und Lehre betätigt und so den hohen Qualitätsanspruch des Hauses nachhaltig gesichert.

Der Erfolg dieses Konzeptes spricht für sich: Nach nur 10 Jahren war die Augenklinik Universitätsallee mit über 1500 netzhaut-/glaskörperchirurgischen Eingriffen pro Jahr zu einer der größten und erfahrensten netzhaut- und glaskörperchirurgischen Einrichtung in Europa geworden – und platzte aus allen Nähten.

Sie zog deshalb im Jahre 2004 in ein modernes neues Gebäude an der Ecke zur Parkallee um. Hier stehen auf zwei Stockwerken alle aktuellen diagnostischen und therapeutischen Methoden zur Verfügung. Der 2009 eröffnete Operationstrakt mit 3 Operationsräumen ist außergewöhnlich hell und wohnlich gestaltet.
Das neue Domizil verfügt über ein Bistro, um Wartezeiten besonders für Angehörige, zu überbrücken und ist an das Hotel Munte angebunden, so daß die erste postoperative Nacht im Komfort eines 4-Sterne Hotels verbracht werden kann.

Ein kleiner neuer Stationsbereich erlaubt bei medizinischer Notwendigkeit in Einzelfällen auch die rund-um-die-Uhr Betreuung, allerdings auch bei Patienten mit langer Anreise und Kostenerstattungsproblemen bei ambulanter Vorgehensweise.